Wir wünschen Ihnen allen alles Gute fürs Jahr 2010!
Wie im aktuellen Katalog erwähnt, können Sie ab sofort das Forum benutzen. Leider funktioniert das Uploaden der Bilder noch nicht. Diese Funktion wird aber bald aufgeschaltet.
Gerade haben wir Post aus Chur erhalten: Vitus Bass, Gartentherapeut der Klinik Waldhaus schreibt, dass er einen Spitzkohl “Filderkraut” aus unserem Saatgut mit einem Gewicht von eindrücklichen 10.8kg geerntet hat! Herzlich Gratulation!
Meine Freundin Ruth ruft an, sagt, sie hätte die Randen geerntet, riesige wie noch nie, die eine sei 3 kg schwer. „Welche Sorte“ frag ich noch. „Natürlich Cylindra, das sind die besten und halten im Keller bis in den Frühling.“
Im Freilichtmuseum Ballenberg pflegen wir unseren Samengarten. Am 26. und 27. September findet dort der jährliche Herbstmarkt statt.
Wir werden mit Tomaten und Samen beim Samengarten einen Stand halten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Am Besuchstag wurden wir mehrmals gefragt, wie wir uns gegen Blattläuse wehren. Hier eine Anleitung für die Zubereitung von insektizider Quassiabrühe.
Quassia-Seifenbrühe: 250 g Quassiaholz ( in Drogerien erhältlich) über Nacht in 2 l Wasser einweichen und am Morgen tüchtig kochen. Inzwischen 20 l Wasser in ein Fass ( z. B. Blaues Plasticfass) geben und die fertig gekochte Brühe durch ein Tuch dazusieben. 300 g Schmierseife in der noch warmen Flüssigkeit auflösen. Die Brühe kann dann sofort gespritzt werden und ist im zugedeckten Fass den ganzen Sommer über zu gebrauchen.
Quassiaholz hat eine starke insektizide Wirkung und sollte am Abend gespritzt werden, um Bienen und Hummeln zu schonen.
Quassia Chips, zur Zubereitung von natürlichem Insektizid
Mit dem Sommeranfang zieht sich die Frühlingseuphorie endgültig bis zum nächsten Jahr zurück und macht dem etwas trägeren Sommer-Lebenswandel Platz. Der Garten ist soweit im Schuss, schon kann geerntet werden: Salate, Kefen, Erbsen, Broccoli, Rettiche, Kohlrabi, vielleicht sogar schon Zucchetti. Hie und da das Unkraut im Zaum halten und giessen und dann ein Buch lesen inmitten dieser üppigen Pflanzenwelt.
Aber halt, allzu träge nun auch wieder nicht! Denn da, wo Kopfsalat und Radies standen, sollen die Spätsommer- und Herbstgemüse den Platz einnehmen.
Unser Dorfladen, zwar ein Satellit eines grossen Detailhändlers, war doch ein richtiger Dorfladen. Erbezog das Brot vom Beck aus dem Nachbardorf,Ziegenkäse von der Alp, Pilze und vieles mehr aus der Region. Die freundlichen VerkäuferInnen trugen das ihre dazu bei, dass man gerne in diesen Laden ging. Nun hat er auf Ende April geschlossen.
Doch schon ein paar Tage später wirbt ein Schild zwecks Neueröffnung. „ Klug ist, wer im Dorfladen einkauft“, heisst es. Das finde ich auch und da mir gerade der Knoblauch ausgegangen ist (eigentlich eine Schande, dass sowas im Haushalt der biologischen Samengärtnerei passieren kann), statte ich dem Laden meinen ersten Besuch ab. Knoblauch gibt’s und vieles mehr; erfolgreich kehr ich heim, pack die hübsch im Netz verpackten aus, werfenoch einen Blick auf das Etikett und lese folgendes: EXTRA WHITE GARLICK HAND MADE, ORIGINE: CHINA.
Da steh ich nun, den extra weissen, handgemachten Knobli aus China in der Hand, weiss nicht so recht: bin ich jetzt klug oder etwa für dumm verkauft worden….
Zum Knoblauch - rein botanisch und nicht polemisch – das nächstemal mehr.
Hoch über unserem Dinkelfeld trällerte die Lerche, die langersehnte. Wir riefen alle zusammen: Hört Ihr, seht Ihr, die Lerche ist zurück. So ein kleiner Vogel undein so gewaltiges Stimmvolumen. Es scheint, dass sie hier ihr Nest vorbereiten will, auf dem Dinkelacker. Danke der Ehre, liebe Lerche, Gastfreundschaft ist garantiert.
Ob wir etwas dazu beitragen dürfen, dass ihre Jungen die Zeit von der Eiablage bis zum Flüggewerden heil überstehen? So gar manches Tier streicht durch das heranwachsende Getreide und die Raubvögel überkreisen es geduldig….
Die Schweizerische Vogelwarte Sempach nimmt sich speziell der Förderung der Lerche an. Hier erfahren Sie mehr darüber.
Was läuft sonst in der Samengärtnerei?
Wir haben Rucola gesetzt, die überwinterten Samenträger von Lauch, Krautstiel, Rüebli und Pastinaken gepflanzt, jede Sorte schön an ihren eigenen Ort, damit, wenn sie dann blühen, keine Kreuzung zwischen den Sorten stattfindet. Die einjährigen Blumen wie Mohn, Jungfer im Grünen, Zinnien und Tagetes werden gesät und die Salate gepflanzt.
Ich denke, der Frühling wird so intensiv werden, wie es der Winter war.
Der Frühling naht! Bald ist es Zeit, wieder an den Garten zu denken. Wir könnens kaum erwarten.
Am Samstag, 9. Mai 2009 9 bis 16 Uhr sind wir am Frühlingsmarkt im Botanischen Garten Freiburg. Wir sind mit unseren Samen da! Weiter informationen finden Sie auf der Website des Gartens.
Falls Sie Setzlinge kaufen möchten, die aus unseren Samen gezogen werden, erhalten Sie diese per Postversand bei: